Laminat an Türen verlegen – Was ist zu beachten?

Laminat an Türen verlegen scheint auf den Ersten Blick relativ kompliziert zu sein. Glauben Sie uns, bei der Verlegung von Laminat an Türen kann man gar nicht so viel falsch machen. Dennoch gibt es einiges, das beachtet werden muss und in den meisten Räumen ein paar knifflige Stellen, die Fragen beim Verlegen von Laminat an Türen aufwerfen. Der Umgang mit Türübergängen erschließt sich zum Beispiel nicht jedem sofort, der zum ersten Mal Laminat verlegen möchte. Kompliziert wird es auch hier nicht. Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten mit Laminat an Türübergängen umzugehen. Es kommt auch darauf an, wie Sie wohnen. Wichtig ist bei beiden Varianten, die nötige Dehnungsfuge von zehn Millimetern einzuhalten. So viel Abstand braucht Laminat zu allen festen Gegenständen, um sich in Ruhe auseinander- und zusammenziehen zu können.

Laminat an Türen – Die zwei Varianten

Die erste Variante ist, dass Sie das Laminat an die Türzarge anpassen, so dass diese quasi vom Laminat umrahmt wird. Besonders in einer Mietwohnung ist es oftmals nicht zu empfehlen, an den Türzargen selbst etwas zu verändern. Besser ist es, das Laminat auszusägen und um die Zarge herum zu legen.

Variante A:

Verlegen Sie die Paneelreihe bis zur Tür. Übertragen Sie den Umriss der Türzarge mit Hilfe von Winkel und Zollstock auf das angrenzende Paneel. Addieren Sie umlaufend zehn Millimeter für die Dehnungsfuge und zeichnen Sie den Umriss auf das Paneel. Nun können Sie den Umriss der Türzarge aussägen und das betreffende Paneel verlegen.

Variante B:

Die zweite Variante ist, die Türzarge an das Laminat anzupassen. Besonders im Eigenheim kann es einfacher sein, die Zarge zu kürzen und sieht auch gut aus. Verlegen Sie dazu das Laminat bis kurz vor die Türzarge. Legen Sie die Säge, zum Beispiel einen Fuchsschwanz, horizontal über das Paneel und sägen Sie an diesem entlang. Das Laminat dient dabei als Hilfsmittel und Stütze, um die Türzarge auf der richtigen Höhe abzusägen. Drehen Sie das Paneel, auf dem Sie sägen, mit der Unterseite nach oben, um das Dekor vor Beschädigungen zu schützen. Verlegen Sie anschließend das Paneel unter die Türzarge.

Grundsätzliche Hinweise zur Verlegung von Laminat an Türen

Wir haben noch ein paar Tipps für die Verlegung von Laminat an Türen für Sie zusammengestellt.

  • Wenn Sie das Laminat quer zur Tür verlegen, müssen Sie auf einen gleichmäßigen Abschluss der Paneele in der Tür achten.
  • Wenn Sie das Laminat parallel zur Tür verlegen, was sicherlich die gängigere Variante darstellt, und die Dehnungsfuge direkt unter das Türblatt setzen möchten, müssen Sie eventuell das letzte Paneel längs beschneiden. Dabei darf das Paneel nicht schmaler als fünf Zentimeter werden.
  • Sollten Sie die Türzarge kürzen, so sollten Sie am besten auf der Unterseite des Paneels sägen, denn so können Sie Dekorabplatzungen vermeiden.
  • Achten Sie darauf, zehn Millimeter Dehnungsfuge zum nächstliegenden Boden oder zu den nächsten festen Gegenständen, zum Beispiel den Schrauben Ihres Übergangsprofils, einzuhalten.
  • Legen Sie auf keinen Fall zwei Räume durch, sondern lassen Sie auch hier eine Dehnungsfuge und verdecken Sie diese mit einem Übergangsprofil, selbst wenn Sie dasselbe Laminat verwenden.
  • An der Türzarge selbst können Sie die Dehnungsfuge entweder mit einer elastischen Füllmasse, jedoch nicht Silikon, verdecken oder ein Abschlussprofil montieren.