Ist Laminat für Fußbodenheizung geeignet?

Laminat und Fußbodenheizung

Wenn Sie sich fragen, ob Sie unser Laminat auch auf einer Fußbodenheizung verlegen können, gibt es eine gute Nachricht. Laminat ist für Fußbodenheizungen sehr gut geeignet. Und nicht nur das: die guten Eigenschaften unserer Laminatböden helfen sogar, Heizkosten zu sparen. Das hängt mit dem sogenannten Wärmedurchlasswiderstand zusammen. Da dieser bei unserem Laminat im Gegensatz zu anderen Böden vergleichsweise gering ausfällt, muss Ihre Fußbodenheizung weniger arbeiten, um den Raum warm zu bekommen. Das Laminat lässt einfach mehr Wärme durch - verfügt also über eine effiziente Wärmeleitfähigkeit. Achten Sie darauf, den Boden optimal für die Verlegung von Laminat vorzubereiten. Wir erklären Ihnen, wie Sie vorgehen müssen.

Was Sie bei der Verlegung beachten müssen

Wenn der Untergrund, auf dem Sie das Laminat verlegen möchten, mineralisch ist, müssen Sie diesen vor der Verlegung unbedingt aufheizen. Das hat den Zweck, unerwünschte Feuchtigkeit zu binden. Da Laminat über 90 % aus einem Holzwerkstoff besteht, reagiert es empfindlich auf Feuchtigkeit. Das Laminat kann aufquellen und so Schaden nehmen.

Lassen Sie sich von Ihrem Heizungs-Fachbetrieb ein Aufheizprotokoll geben, um zu überprüfen, ob der Boden trocken genug für die Verlegung von Laminat ist.

Bei der Verlegung ist es notwendig, dass die Oberflächentemperatur des Bodens mindestens 15°C beträgt. Beachten Sie bitte wie bei jeder anderen Verlegung, dass Laminat 48 Stunden in dem Raum gelagert werden muss, in dem es verlegt werden soll. Verpackt und waagerecht liegend.

Um Feuchtigkeit optimal zu isolieren, legen Sie den Raum bitte vor der Verlegung von Laminat mit einer 0,2 mm starken PE-Folie aus. Wenn Sie zusätzlich eine Trittschalldämmung verlegen möchten, beachten Sie bitte die Werte des Wärmedurchlasswiderstandes beider Produkte. Dieser sollte 0,15 m²K/W nicht überschreiten. Sie können die Werte addieren. Je höher der gesamte Wärmedurchlasswiderstand, desto länger braucht die Heizung, um den Raum zu heizen. Liegt der Wärmedurchlasswiderstand über 0,15 m²K/W, wird das Heizen zu einer ineffizienten Angelegenheit.

Was müssen Sie beim Heizen beachten?

Sie können unser Laminat in den meisten Fällen auf einer Elektro- und einer Warmwasserfußbodenheizung verlegen. Im Normalfall sind beide für die Kombination mit Laminat geeignet. Bei Elektrofußbodenheizungen muss der Hersteller der Heizung diese nur ganz generell für Laminat freigeben.

Wichtig ist, dass die Heizung stufenlos regelbar ist. So können Sie starke Temperaturschwankungen vermeiden. Diese können zu Spaltenbildungen des Laminats führen. Um starke Temperaturschwankungen zu vermeiden, ist es außerdem wichtig, zu Beginn jeder neuen Heizperiode die Fußbodenheizung in 5°C-Schritten pro Tag auf die maximale Vorlauftemperatur zu stellen. So kann sich das Laminat optimal auf die Wärme einstellen und das Material hat Zeit, zu reagieren.

Beachten Sie bitte, dass die Oberflächentemperatur generell nicht über 26°C steigen sollte. Außerdem sollte vermieden werden, größere Flächen abzudecken, damit kein Wärmestau entsteht.